Palmsonntag als Bodenbild in Klasse 3
Zum Einstieg in die Osterwoche beschäftigte sich die Klasse 3 mit der Geschichte von Palmsonntag. Nach der Kett-Methode entstand gemeinsam ein Bodenbild. Als Erstes wurde die Stadt Jerusalem mit ihren Toren und Stadtmauern aus Tüchern gelegt. Dann hörten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte über Jesu Einzug in Jerusalem. Passend dazu wurden Bilder in die Mitte gelegt.
Rund um die Stadt legten sie viele bunte Tücher. Diese symbolisierten die Menschen, die Jesus freudig begrüßten und ihre Gewänder auf den Weg legten. Einige schwarze Tücher wurden zwischen die bunten Tücher gelegt. Sie standen für die Menschen, die Jesus nicht mochten.
So konnten die Kinder die Geschichte nicht nur hören, sondern auch gemeinsam gestalten und erleben. Das Bodenbild half dabei, die Ereignisse rund um Palmsonntag besser zu verstehen und sich in die Situation der Menschen von damals hineinzuversetzen.
Wofür sind wir dankbar? – Bodenbild in Klasse 4
Auch die Klasse 4 ist mit einem Bodenbild in die Osterzeit gestartet. Dafür nutzten die Kinder die Bildkarten von Rainer Oberthür. Auf den Bildkarten sind verschiedene Alltagssituationen, Naturbilder und symbolische Darstellungen zu sehen – zum Beispiel Wege, Hände, Licht, Menschen in Begegnungen oder Szenen aus dem täglichen Leben. Die Bilder laden dazu ein, über das eigene Leben, über Gefühle, Erfahrungen und wichtige Momente nachzudenken.
Die Schülerinnen und Schüler durften sich still ein bis zwei Karten aussuchen, die sie mit ihrem eigenen Leben in Verbindung bringen konnten und für die sie in ihrem Leben besonders dankbar sind. Anschließend beschrieben sie ihre ausgesuchten Bildkarten und erzählten, warum sie gerade diese ausgewählt hatten.
Dabei wurde deutlich, wie viele unterschiedliche Gedanken die Kinder mit den Bildern verbanden. Es war beeindruckend zu hören, wofür die Schülerinnen und Schüler dankbar sind – zum Beispiel für ihre Familie, Freundschaften, schöne Erlebnisse, Gesundheit oder kleine Momente im Alltag. Eine wunderschöne Stunde voller persönlicher Gedanken, Erfahrungen und Dankbarkeit.
Yvonne Heymer

